Mikrostrom und EMS kommen häufig in derselben Gerätefamilie vor. Marketing beschreibt Mikrostrom oft als sanft und EMS als sichtbare Muskelkontraktion, doch die Namen sind nicht einheitlich. Der Modusname auf dem Display ist keine regulatorische Schlussfolgerung.
1. Mögliche technische Unterschiede
Mikrostrom kann kleinere Ströme, bestimmte Wellenformen und Hautpflegeempfinden betonen. EMS zielt häufig auf elektrisch ausgelöste Muskelkontraktion oder Bewegung. Durch Spannung, Pulsbreite und Frequenz kann ein Gerät beide Erfahrungen abdecken.
2. Gemeinsame Bewertungsfaktoren
- Strom, Spannung, Frequenz, Wellenform und Pulsbreite.
- Elektrodenfläche, Position und Körperstromkreis.
- Wirkung auf Nerven oder Muskeln.
- Körperbereich, Dauer und Zielgruppe.
- Schmerz, Rehabilitation, Funktionstraining oder Krankheitszweck.
- Anleitung, App-Programme und Werbung.
3. Bedeutung der Muskelkontraktion
Ist sichtbare Kontraktion die Kernfunktion, sind Zweck, Stärke, Körperbereich und Risiko zu erklären. Rehabilitation oder Funktionskompensation kann anders bewertet werden als ein allgemeines Erlebnis für Gesunde.
4. Geräte mit mehreren Modi
„Mikrostrompflege“ und „EMS-Formung“ benötigen getrennte Parameter und Wirkungsbeschreibungen; Kombinationen sind ebenfalls zu prüfen. Ein schwaches Programm darf nicht eingereicht werden, während ein starkes EMS-Programm verkauft wird.
5. Benennung nach Messung
Zuerst realen Ausgang messen und verstehen, dann den Modus benennen. Ein zuerst gewählter Marketingname, an den die Technik angepasst wird, erzeugt Widersprüche.
Die Grenze zwischen Mikrostrom und EMS folgt realer Stimulation und Zweckbestimmung, nicht dem Namen oder einer Stromzahl.