„Fördert die Aufnahme“ ist eine häufige und strittige Aussage bei Kosmetikgeräten. Der Marketingbegriff ist in technische Fragen zu übersetzen: welcher Stoff, welcher Mechanismus, welche Hautschicht, welcher Zielort und welcher Zweck?
1. Oberflächenverteilung oder Barriereüberwindung
Mechanische Vibration oder Bewegung kann Kosmetik gleichmäßig verteilen, die Anwendung verkürzen oder das Gefühl verbessern. Dies unterscheidet sich von Elektroporation, Ultraschall, Druck oder anderer Energie, die die Hautbarriere verändert oder Stoffe tiefer transportiert.
2. Der Stoff ist entscheidend
Normale Kosmetik, gerätebegleitende Flüssigkeit, Arzneimittel, Anästhetika oder andere Wirkstoffe sind nicht gleich zu behandeln. Arzneimitteltransport zu Behandlungszwecken kann Kombinationsfragen auslösen.
3. Technische Fragen
- Identität, Rechtsstatus und Menge des Stoffes.
- Bleibt die Haut intakt?
- Wie beeinflusst Energie Barriere oder Diffusion?
- Erwartete Tiefe und Verbleib.
- Kontrollierte Nachweise.
- Bezug zu Krankheit, Verletzung oder Physiologie.
- Unabhängige Nutzung ohne Begleitstoff.
4. Werbung als Beweis
„Bis in die Dermis“, „öffnet Kanäle“, „nadelfreie Injektion“, „Arzneimitteltransport“ oder „repariert Entzündung“ zeigen die erwartete Wirkung. Sie widersprechen einer reinen Oberflächenpflege.
5. Nachhaltige Kontrolle
Stoffgrenze und Tiefe bereits in der Entwicklung festlegen, einen belegbaren Zweck wählen und Anleitung, Verbrauchsmaterial, Schulung und Werbung abstimmen.
Produkte mit Arzneimitteln, Veränderung der Hautbarriere oder therapeutischem Transport benötigen eine spezielle Bewertung.