Ein RF-Parameterblatt ist keine Abschrift des Typenschilds. Es muss zeigen, wie das Gerät unter realer Last und Anwendung Energie abgibt und wie Temperatur und Fehlerzustände kontrolliert werden.
1. RF-Erzeugung und Ausgang
- Nennfrequenz, Bereich und Toleranz.
- Reale Leistung, Energie oder prüfbarer Ausgang je Stufe.
- Dauer-, Puls- oder Modulationsbetrieb.
- Prüflast, Kopplungsmedium und Messmethode.
- Anlauf, Stabilität und Langzeitänderung.
2. Elektroden und Handstücke
Zu dokumentieren sind mono-, bi- oder multipolare Struktur, Zahl, Polarität, Abstand, Fläche, Material, Isolation und Körperkontakt. Ähnlich aussehende Handstücke können andere Stromdichten und lokale Temperaturen erzeugen.
3. Anwendung und Worst Case
Sitzungsdauer, Verweilzeit, Bewegung, Wiederholungen, Körperbereich, Kopplungsmittel und Umgebung sind festzulegen. Versuche müssen höchste Stufe, längste Zeit und vernünftigerweise vorhersehbare ungünstige Anwendung abdecken.
4. Temperatur- und Fehlerschutz
- Sensorposition und Genauigkeit.
- Übertemperaturschwelle und Ausgangsbegrenzung.
- Schutz bei schlechtem Kontakt oder Leerlauf.
- Zustand nach Software- oder Sensorfehler.
- Alarm, Abschaltung und Nutzerhinweise.
5. Zentrale Parameterversion
Die Parametertabelle muss Anleitung, technische Anforderungen, Versuche, Risikoakte und Marketing speisen. Bei App-Steuerung ist jedes Programm der realen Ausgabe zuzuordnen.
Ein einzelner Wert entscheidet die Klassifizierung nicht; RF-Parameter sind mit Struktur, Körperkontakt und Zweck zu bewerten.